Luftbefeuchtung im Fogra-Neubau

Normklima ist ein Muss


In maßgeschneiderten Räumen und mit modernster Laboreinrichtung hat das Fogra Forschungsinstitut für Medientechnologien e.V. im Sommer 2017 ein neues Institutsgebäude bezogen. Nicht fehlen durfte im Neubau eine zuverlässige Luftbefeuchtungsanlage, die ganzjährig ein konstantes Normklima sicherstellt.

„Fogra - forscht, prüft, zertifiziert“: unter diesem Motto entwickeln die rund 50 Mitarbeiter anwendungsorientierte Lösungen für die Qualitätssicherung. „Wir sind weltweit der TÜV der Druckindustrie und geben Antworten auf die Frage, wie Druckergebnisse für unterschiedliche Maschinen, Materialien und Prozesse konsistent aussehen können“, fasst der Geschäftsführer und Institutsleiter Dr. Eduard Neufeld die Aufgaben der Fogra zusammen. Der Neubau in Aschheim bei München ist individuell zugeschnitten auf die Bedürfnisse des international agierenden Forschungsinstituts: Mit 4.100 Quadratmetern hat sich die Nutzfläche im Vergleich zum vorher als Mieter genutzten Gebäude fast verdoppelt. Ermöglicht wurde das Objekt durch Fördermittel des Freistaats Bayern in Höhe von drei Millionen Euro. Für Rainer Pietzsch, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit, hat die neue Größe des Instituts einen positiven Doppelnutzen: „Der Verband Druck und Medien Bayern e.V. ist zusätzlich als Mieter eingezogen. Dadurch können wir enger zusammen arbeiten und viele Räume gemeinsam nutzen.

Alles, was im Portemonnaie ist

Zu den Themen der klassischen Druckindustrie ist mit der Prüfung von Identitätskarten, wie beispielsweise Ausweisen, Führerscheinen und Bankkarten, in den letzten Jahren ein neuer Schwerpunkt der Fogra dazugekommen. “Alles, was in Ihrem Portemonnaie ist, prüfen wir - außer Münzen!  In diesem wachsenden Marktsegment sind wir Weltmarktführer“, unterstreicht Dr. Neufeld. Geprüft werden die Identitätskarten hinsichtlich ihrer Fälschungssicherheit und in Bezug auf Beständigkeit gegenüber äußeren Einflüssen wie zum Beispiel UV-Strahlung, mechanische, chemische oder klimatische Belastungen. Bei allen Prüfungen, die im Fogra Forschungsinstitut erfolgen, spielt das Normklima eine wichtige Rolle für die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse. „Seitdem es die Fogra gibt, ist die Luftfeuchte daher immer auch ein Thema der Qualitätssicherung und Beratung gewesen. Bereits 1956 gab es dazu erste Veröffentlichungen und Empfehlungen von uns“, berichtet Rainer Pietzsch. Während die kontrollierte Luftfeuchte im Drucksaal zum Standard gehört, ist ein Normklima vor allem für die zuverlässige Prüfung von Identitätskarten und Banknoten von entscheidender Bedeutung.

Homogene Befeuchtung

Größte Herausforderung für die Luftbefeuchtung im neuen Institutsgebäude ist die Einhaltung der geforderten minimalen Toleranzen insbesondere für die sensiblen Prüf- und Passlabore. „Wir sind froh, dass sich bei der EU-Ausschreibung für den Neubau ein vertrautes Luftbefeuchtungssystem durchgesetzt hat, mit dem wir bereits über 20 Jahre positive Erfahrungen sammeln konnten“, erläutert Dr. Neufeld. Eingesetzt ist das DRAABE Hochdrucksystem TurboFogNeo, das sowohl im Drucksaal als auch in den Laborbereichen die Luftfeuchte auf konstant optimalem Niveau hält. Zum Luftbefeuchtungssystem gehört eine integrierte Wasseraufbereitung, die das Wasser entkeimt und demineralisiert, um einen hygienischen und sicheren Betrieb zu gewährleisten. Die Wasseraufbereitung ist in mobile Kleincontainer eingebaut, die zum Service in halbjährlichen Abständen automatisch vom Hersteller getauscht werden.  Im Unterschied zu Luftbefeuchtungssystemen, bei denen die Düsen in festen Abständen auf Befeuchterrohren montiert sind, werden die TurboFogNeo Luftbefeuchter individuell im Raum positioniert. Die Befeuchtung wird so gezielt und gleichmäßig in die gewünschten Bereiche geführt. Die Regelung erfolgt über dezentrale DRAABE HumSpots, die punktgenau die Einzelgeräte in den definierten Befeuchtungszonen ansteuern. Die dadurch mögliche Anpassung an individuelle Raumgegebenheiten bewertet Dr. Neufeld als technischen Vorteil: „Die Luftbefeuchtungsanlage ist ideal ausgelegt und sichert durch die Einzelgeräte und Vielzahl an Messpunkten eine homogene Befeuchtung und zuverlässige Einhaltung des benötigten Normklimas in allen Räumen.“ Damit die Fogra möglichst bequem den hygienischen Betrieb der Luftbefeuchtung auch langfristig nachweisen kann, ist im Servicepaket des Herstellers eine regelmäßige Zertifizierung der Anlage durch den Verein Deutscher Ingenieure (VDI) enthalten.  Die Fogra bekommt dadurch dokumentiert, dass das System zu jeder Zeit dem aktuellen Stand der Technik nach VDI 6022, Blatt 6 entspricht und die Forderungen des Arbeitsschutzes umfassend erfüllt.









 


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