Yale (USA), Mai 2019

Yale-Studie: Wie Luftfeuchte vor Grippe schützt

Wir sind uns der Grippewellen in den Wintermonaten bewusst und bemühen uns, nicht krank zu werden. Wir bekommen eine Grippeimpfung, verwenden Desinfektionsmittel und vermeiden den direkten Kontakt zu niesenden Menschen. Was können wir sonst noch tun?

Eine neue Studie von Dr. Akiko Iwasaki an der Yale University hat gezeigt, dass eine relative Luftfeuchte von 50 Prozent einen hervorragenden Schutz vor Grippe bietet. Während frühere Studien bereits eindeutig aufgezeigt haben, dass Umweltbedingungen, wie trockene Raumluft, die Übertragung des Grippevirus beeinflussen, ist dies die erste wissenschaftliche Studie, die den Mechanismus aufzeigt, wodurch Luftbefeuchtung die Erkrankungs- und Sterbewahrscheinlichkeit von Mäusen massgeblich senkt und deren Erkenntnisse auch auf den Menschen übertragbar sind.

Die hervorragende Arbeit des immunbiologischen Labors von Dr. Akiko Iwasaki liefert neue, schlüssige Antworten auf wesentliche Fragen zu den gesundheitlichen Vorteilen einer ausgewogenen Luftbefeuchtung.

Dr. Iwasaki beantwortet diese Fragen:

  • Wie wirkt sich eine ausgeglichene Raumluftfeuchte auf Personen aus, die dem Grippevirus ausgesetzt sind?
  • Was sind die Schutzmechanismen einer ausgewogenen Luftbefeuchtung?

Es wurde in dieser Studie aufgezeigt, dass trockene Innenluft die Grippeauswirkungen verstärkt. Es wurde auch nachgewiesen, dass eine Regelung der relativen Luftfeuchte zwischen 40 und 60 Prozent eine virale Infektion minimiert und den Übertragungsprozess erschwert. Dies ist die erste Studie, die die physiologischen Mechanismen hinter den positiven Resultaten aufzeigt, welche durch eine ausgewogene Luftbefeuchtung erzielt werden.

Die wichtigsten Fragen beantwortet Dr. Iwasaki in diesem Video zur aktuellen Studie.

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Professor Dr. Akiko Iwasaki
Leiterin der Yale-Studie




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